Der Junggesellenabschied

Klassisch

Die Tradition des Junggesellenabschiedes (JGA) ist bekannt aus den USA und Großbritannien, wobei er seinen Ursprung tatsächlich in Griechenland hat.

Beim JGA wird nochmal ausgelassen das Dasein als Unverheiratete/r gefeiert, bevor man den neuen Lebensabschnitt als Verheiratete/r beginnt. Dies soll auf keinen Fall ein Tag der Trauer sein, sondern der Einsicht, dass man den Partner fürs Leben gefunden hat.
Eine Geschlechtertrennung ist traditionell üblich, da nach altem Volksglauben eine Begegnung der Beiden Unglück für die Zukunft bedeuten würde.

Heutzutage ist ein/e Stripper/in oft Bestandteil eines JGA. Aber dieser sollte nur eine "Versuchung" sein und keine Einladung sich nochmal anderweitig auszutoben. Sonst würden die Trauzeugen die zukünftige Ehe ja verhindern wollen.

Da es beim JGA oft um ausgelassenes Feiern geht und Alkohol im Spiel ist, ist es ratsam diesen mindestens 1 Woche vor dem Hochzeitstermin zu planen. Sonst ergeht es dem Paar, wie in dem Film "Hangover" - Happy End unter Vorbehalt!

Hennenrennen

Das Hennenrennen wird hauptsächlich von Frauen als Junggeselleninnenabschied zelebriert. Hierbei muss die Braut durch verschiedenen Aktionen Geld erwirtschaften, welches den JGA finanzieren soll. Dieser Brauch kann natürlich auch von Männern genutzt werden!

Am bekanntesten ist der Bauchladen mit allerlei Krimskrams, welches an die Männerwelt verkauft werden soll. Manchmal werden auch Aufgaben erteilt, wie z.B. "Lackiere einem Mann einen Fingernagel". Oftmals sind diese Aufgaben für die Braut weniger schön. Dies ist zwar belustigend für die JGA-Truppe, aber nicht unbedingt für die Leittragende.
Alternativ zum Bauchladen kann die Braut sich verkleiden, als zum Beispiel als Jukebox. Gegen Geld können sich Fremde ein Lied wünschen, welches die Braut dann zum Besten gibt.

Bridal Shower

Diesen Brauch findet man hauptsächlich in den USA. Die Bridal Shower ist nur für Frauen! Lange vor der Hochzeit kommen Freundinnen und weibliche Verwandte zu einer kleinen Feier zusammen. Dabei geht es hauptsächlich um Geschenke für den Haushalt, welches der Braut überreicht werden.

Dieser Brauch hat seinen Ursprung in der Zeit, in welcher die Braut eine Aussteuer mit in die Ehe brachte. Wenn die Braut keine Aussteuer mitbringen konnte, halfen ihre Freundinnen oft aus und schenkten ihr Haushaltsgegenstände, damit sie heiraten konnte.

Henna Abend

Dieser aus Asien stammende Brauch findet in der Nacht vor der Hochzeit statt. Durch das Bemalen der Hände mit der roten Farbe des Henna-Strauches sollen die bösen Geister vertrieben werden. Bei der Bemalung sind alle Freunde und die gesamte Familie dabei. Nur der Bräutigam hat keinen Zutritt!

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