Volksglaube um das Brautkleid

Auch beim Thema Brautkleid begegnen wir ihm: dem Aberglauben!
Wir haben für euch einige Redewendungen und Bräuche zusammengetragen.

von Vera // WeWedding // 16.04.2018

Selber nähen? Bitte nicht!

Auch wenn ihr gute Näherinnen seid und es auch gerne macht, ihr solltet euer Brautkleid auf keinen Fall selber nähen. Das bringt nämlich Unglück. Nach altem Volksmund sagt man, "So viele Stiche, so viele Tränen!"

Andersherum soll es der/dem Schneider/in Glück bringen, wenn ihr das Kleid von ihr/ihm nähen lasst. Hier sagt man, dass der-/diejenige, welche/r das Privileg des 1. Stiches hat, im folgendem Jahr selber heiraten wird.

Singen beim nähen?

Ich hoffe euer/eure Schneider/in kennt diesen Aberglauben. Man sagt, dass der Gesang böse Geister weckt, welche dann mit ins Kleid genäht werden.
Das möchte wohl keiner riskieren. Daher informiert euren/eure Schneider/in vorher lieber. Die bösen Geister sollen am besten gar nicht erfahren, dass eine Hochzeit ansteht.

Nur mal gucken...

Dieser Aberglaube ist bestimmt jedem bekannt.
Der Bräutigam soll und darf das Brautkleid vor der Hochzeit nicht sehen.

Das bringt Unglück!

 

Ebenfalls bringt es Unglück, wenn die Braut sich selber im Spiegel sieht, bevor ihr komplettes Outfit steht.

1 Cent im Schuh

Finanzielle Sicherheit wünscht sich doch Jeder. Besonders in den gemeinsamen Ehejahren, wenn auch mal Kinder geplant sind.

Da kann dieser Brauch bestimmt weiterhelfen.
Legt während der Hochzeitsfeier einen 1 Cent Stück in euren rechten Brautschuh. Dem Aberglauben zufolge verspricht diese kleine Unannehmlichkeit die gewünschte finanzielle Sicherheit.

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