Häufige Fehler bei der Planung

Bei der Planung einer Hochzeit muss man auf viele Punkte achten und es gibt einige Stolpersteine. Die meisten heiraten schließlich auch zum ersten Mal.

Hier findet ihr meine Top 5 der meist begangenen Planungsfehler.

Das Budget

Das Budget ist ein wichtiger Aspekt bei der Planung und Organisation Eurer Hochzeit. Daher empfiehlt es sich am Anfang einen ersten Kostenplan zu erstellen. So behaltet ihr nicht nur Euer Budget, sondern auch Eure eigentliche Vorstellung der Hochzeitsfeier im Auge.
Auf Pinterest und in Hochzeitszeitschriften findet man großartige Ideen und kreative Inspiration. Aber wird es in Euer Budget oder Eure eigentliche Vorstellung passen? Viele Zeitschriften und Storys präsentieren eine absolut perfekte Hochzeit mit Schloss, 100 Gästen und vielen Highlight. Da kommt man schon an ein Budget von € 25.000. Es gibt aber viele wundervolle Alternativen für ein kleineres Budget. Im Schnitt werden in Deutschland zwischen € 10.000-15.000 für eine Hochzeit ausgegeben. Es soll ja eigentlich auch ein einmaliges Erlebnis sein.

Mein Tipp:

"Erwartet keinen Porsche obwohl ihr nur ein Budget für einen Opel Corsa habt!" Oftmals ein sehr weiser Ratschlag. So kommen keine falschen Hoffnungen auf und ihr könnt der Planung Eures großen Tages ohne Enttäuschungen entgegensehen.

Sparen an falscher Stelle

Wie wir eben schon erfahren haben, ist es ratsam bei einer Hochzeit sein Budget immer im Auge zu behalten. Aber spart nicht an der falschen Stelle! Das macht Euch nicht glücklich! Schlechtes Essen, ein schlechter oder sogar unzuverlässiger DJ könnten Euren schönsten Tag mit schlechten Erinnerungen behaften. Ich empfehle Euch Prioritäten zu setzten. Was gehört für Euch zu einer perfekten Hochzeit? Holt Euch Erfahrungswerte von Freunden, die bereits geheiratet haben. Aber lasst Euch bitte nicht einreden, was unbedingt sein „MUSS“. „Müssen“ tut gar nichts an Eurem großen Tag!

Mein Tipp:

Ein Hochzeitsplaner erscheint im ersten Moment teuer, aber tatsächlich kann man durch die Erfahrungen und das Branchen-Know-How bares Geld sparen.

Detail-verrückt sein

Es gibt viele großartige Ideen für eine traumhafte Hochzeitsfeier. Aber darunter sind auch viele unnütze Dinge, die nur Stress hervorrufen können. Lasst Euch bitte nicht Detail- oder gar Pinterest-verrückt machen. Der Teufel steckt bekanntlich im Detail! Entscheidet allein für Euch, ob es wirklich 25 verschiedene Kleinigkeiten für Eure Gäste geben muss oder (nur) eine gut durchdachte persönliche Note. Ihr müsst auch nicht alles allein machen. Es gibt professionelle Dienstleister, die sich auf Dekoration und Highlights zur Hochzeit spezialisiert haben.

Mein Tipp

Wenn ihr gerne einige Elemente selbst basteln möchtet, ladet doch Eure Freundinnen zu einem Mädels-Bastel-Abend ein. Das bringt Spaß und ihr braucht nicht alles allein zu basteln.

Kein Plan B am großen Tag

Natürlich wünsche ich Euch, dass an Eurem großen Tag alles genau so verläuft, wie ihr es Euch vorgestellt habt. Dennoch gibt es ein paar Faktoren, die nicht immer mitspielen wollen. Darunter fallen, zum Beispiel, das Wetter und auch Kinder. Diese Faktoren sind bei der Planung einer Hochzeit schlecht kalkulierbar und sollten für keine böse Überraschungen sorgen. Versteift Euch nicht zu sehr darauf, dass Eure Nichte als Blumenkind vor Euch laufen wird. Oder dass das Hochzeits-Fotoshooting bei strahlendem Sonnenschein stattfinden wird. Regen muss auch nicht gleich etwas Schlechtes sein. Schließlich heißt es im Volksglauben: „Wenn es regnet am Altar, bringt das Glück für viele Jahr!“

Mein Tipp:

Bei Regen: Legt vorsichtshalber einen neutralen oder durchsichtigen, großen Regenschirm ins Hochzeitsauto mit dem ihr auch bei Regen schöne Fotos im Freien machen könnt.
Für die Blumenkinder: Eine Generalprobe ist empfehlenswert, damit sie wissen was man von ihnen erwartet. Am besten bezieht ihr die Eltern auch mit ein, zur Ermutigung der Kleinen.

Die Gäste

Ein großes Thema bei der Planung einer Hochzeit sind häufig die Gäste. Wen lädt man ein? Müssen „die“ unbedingt dabei sein? Diese und viele andere Fragen kommen dabei auf. Denkt immer daran, es ist eure Hochzeit! Heutzutage ist es nur noch selten der Fall, dass die Eltern die Kosten übernehmen und somit ein Mitbestimmungsrecht bei der Gästeliste haben. Daher müsst ihr nicht Eure Großtante Else einladen, die ihr das letzte Mal im Alter von 5 Jahren gesehen habt. Ebenfalls solltet ihr möglichst nicht auf eine feste Sitzordnung beim Essen verzichten. Die Wahrscheinlichkeit, dass plötzlich Leute nebeneinandersitzen, die sich absolut nicht leiden können, ist viel zu hoch. Das könnte eventuell der Stimmung auf Eurer Hochzeitsfeier nicht guttun.

Mein Tipp:

Macht meinen Gästelisten-Test, um herauszufinden, ob ihr eine bestimmte Person wirklich einladen möchtet.

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